Vergleich der Betriebskosten bzw. Wirtschaftlichkeit von Öl-, Gas- und Wärmepumpen-Anlagen
"Nachrechnen und gleichwohl genaues Hinsehen bei der im Wirtschaftlichkeitsvergleich betrachteten Konkurrenz Ölheizung, Gasheizung ist besser."
Hauptargument zum Kaufen einer Wärmepumpe ist für den Kunden in Anbetracht der immens gestiegenen Heizkosten eigentlich die Wirtschaftlichkeit. Es ist jedoch zu beobachten, das Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen durch Anbieter (Wärmepumpen-Hersteller, Handwerker / Fachbetriebe / Installateure, Energieberater) und die Kunden selbst häufig lückenhaft angestellt werden.
Mit meist zu hoch angenommenen Jahresarbeitszahlen und auf die Grundgeräte beschränkten Investitionskosten kommt die Wärmepumpe dabei zu gut weg. Dafür fehlt eine Simulation der Teuerung der Verbrauchskosten (wesentlicher Teil der Betriebskosten) über den Zeitraum der Amortisation. Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung die sich aufhebt, könnte man meinen.
Aber Nachrechnen und gleichwohl genaues Hinsehen bei der im Wirtschaftlichkeitsvergleich betrachteten "Konkurrenz" Ölheizung, Gasheizung (Niedertemperatur-Kessel, Brennwert-Kessel bzw. -Thermen) ist besser.
Grundsätzlich muss man sagen, dass sich ein Ersatz einer "jüngeren" Heizanlage durch eine Wärmepumpe nicht rechnet. Es kann ja keine Investition für die "Konkurrenz" gegengerechnet werden. Man muss auch wissen, dass bei der Sanierung im Gegensatz zum Neubau zunächst in die Dämmung eines Hauses zu investieren ist. Auf der anderes Seite werden die Kosten von Wärmepumpen mittelfristig sinken und deren Effektivität (Leistungszahl, respektive Wirkungsgrad) wird steigen - die wachsende Nachfrage führt schließlich zu höherem Wettbewerb.


